Spielbericht der 3.Mannschaft

Knapper und etwas glücklicher Sieg gegen Mettmann-Sport I.

Wir fuhren mit froher Erwartung zum Bezirksligaspiel nach Mettmann,

denn Mettmann-Sport I stand am Tabellenende und sollte erwartungsgemäß zu schlagen sein.

Der Spielbeginn schien sich leider etwas zu verspäten, denn die Mettmanner warteten wohl noch auf Verstärkung. Ich bekam die Aufstellung erst 1 Minute vor 10.00 Uhr ausgehändigt.

Und siehe da ,an Brett 1 Ralph Meyer mit DWZ 2058 und an Brett 8 Detlev Stanislowski

mit DWZ 1983. Beide spielten erstmals in dieser Saison.

Und leider verlor Schachfreund Horst Reichmann an Brett 8 im 20. Zug die Qualität und gab ein paar Züge später die Partie auf.

Volker hatte dann in der Bremer Partie (!)  mit Schwarz sehr zügig und ungehindert mit einem Bauernmarsch auf der e.- und f-Linie bis nach f3 den Gegner mit der Dame auf g2 Matt gesetzt.

Kurz darauf fragte Ahmed an Brett 3 ob er Remis machen könnte. Da die Stellung sehr ausgeglichen war willigte ich ein.

Meine Partie in der Caro-Cann Verteidigung war anfangs auch ausgeglichen. Mein Gegner entwickelte im Mittelspiel jedoch einigen Druck. Den ich aber im 26. Zug (!) mit dem Bauernvorstoß c5 abschütteln konnte. Mein Gegner bekam dann nach dem Schwerfiguren Abtausch auf der a-Linie einen Freibauer, den er aber nicht genug unterstützen konnte. Es gelang mir dann   am Königsflügel, durch Mattdrohung gegen seinen Monarchen, 2 Bauern zu gewinnen. Danach war es nur noch eine Frage der Zeit bis zum Gewinn.

Leider verlor unser Wolfgang an Brett 5, nach eigentlich sehr guter Eröffnung in der Sweschnikow- Variante im Sizilianer, ab dem 21. Zug den Faden und büßte einen Läufer ein.

Es stand  2,5 zu 2,5. Der harte Kampf ging aber weiter.

An Brett 1 leistete unser Karl-Wolfgang in einem Minusbauern Endspiel, gegen R. Meyer, sehr lange Gegenwehr. Im 62. Zug (!) musste er leider die Gegenwehr aufgeben.   3,5 – 2,5

Klaus stand anfangs etwas schlechter. Konnte im Laufe der Partie aber zwei Bauern gewinnen und stand danach auf Gewinn. Doch die Partie zog sich und zog sich. Klaus fand einfach keinen Gewinnweg. Er patzte einen Bauern ein und lies zu, das der Gegner seinen Angriffs-König von der 6. Reihe wieder bis auf die zweite Reihe zurückdrängen konnte. Im 70. Zug (!) schöpfte er neue Kraft und holte sich den letzten Bauern vom Gegner. Mit einem Qualitätsopfer und Durchzug seines letzten Bauern zur Dame gewann er im 103. Zug (!) in einem Dame gegen Turm Endspiel. 

3,5 : 3,5.  Letzte Partie…. Achim an Brett 6 mit Tendenz zum Remis! Wäre dann: 4:4

Nach der Zeitkontrolle versuchte er im 43. Zug durch ein Läuferopfer einen Bauern und die Partie zu gewinnen. Er könnte mit 45…De3 anstatt 45. …d4 schnell gewinnen. Im Endspiel hatte Achim einen Mehrbauer den er versuchte durchzubringen. Da der Gegner die Regel der Opposition nicht beherrschte kamen Achim und wir zu einem glücklichen Sieg.

Nach über 6 Stunden war es endlich geschafft und wir konnten glücklich in die Taverne „Veneziana“ am Kleeblatt 29 in Wuppertal zum gemeinsamen Essen aufbrechen.

Euer Mannschaftsführer

Horst Will

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